Smart Supply Chain- automatisierte Beschaffung von Komponenten

Geschäftsprozesse sicher und transparent automatisieren – Smart Supply Chain

Um Heute am Markt bestehen zu können müssen Unternehmen so effizient wie möglich arbeiten. Industrielle Arbeitsprozesse sind bereits weitgehend automatisiert und werden von Robotern oder modernen Maschinen selbstständig abgewickelt. Dies führt über längere Zeit zu Kosteneinsparungen im Prozess und somit zu tieferen Herstellungskosten.

 

In der Lieferkette vom Rohmateriallieferanten bis zum Endkunden gibt es viele Schnittstellen und es herrscht ein fortlaufender Waren-, Geld und Informationsfluss.

 

Entgegen den automatisierten Produktionsprozessen der Industrie 4.0 werden viele firmenübergreifende Geschäftsprozesse immern noch manuell und papierbasiert (Fax, Telefon, E-Mail) abgewickelt.

 

Die Beschaffung von Fertigungsteilen ist ein gutes Beispiel:

 

  • Lieferantenauswahl (Sourcing-Prozess)
  • Anfrage an Lieferant über E-Mail
  • Angebot an Kunde als PDF über E-mail
  • Kontrolle des Angebotes und Bestellung über E-Mail
  • Auftragsbestätigung als PDF über E-Mail
  • Lieferpapierte als PDF über E-Mail
  • Rechnung als PDF über E-Mail oder per Post

 

Die Daten sind auf mehrere Systeme und mit unterschiedlicher Datenhoheiten verteilt:

 

  • Warenwirtschaftssysteme (ERP)
  • Produktinosplanungssystem (PPS)
  • Dokument Management Systeme (DMS)

 

Eine einheitliche Kommunikation zwischen internen und firmenübegreifenden System ist schwierig. Die Automatisierung solcher Prozesse bietet ein grosses Einsparungspotential.

Bild: Supply Chain Prozess

 

Des weiteren ist bei Geschäftsvorfällen die Sicherheit und Transparenz ein sehr wichtiger Punkt. Gegenseitige Vereinbarungen müssen erfüllt und eingehalten werden.

 

Aufgrund der Notwendigkeit eines zentralen Vermittlers haben sich B2B Plattformen nie richtig durchgesetzt. Teilnehmende Unternehmen müssten Ihren Bedarf und Kapazitäten dem Vermittler offenlegen, wissen aber nicht immer genau für was die Daten genutzt werden. Verständlicherweise werden die nötigen Informationen dadurch nicht gerne freigegeben.

 

Vernetzte Systeme und intelligente Sensorik (IOT) auf Basis der Blockchain Technologie bieten hier die Möglichkeit Prozesse automatisch und sicher laufen zu lassen. Passende Lieferanten können durch ein automatisiertes Anfrage- und Angebotsmanagement mit definierten Suchkriterien gefunden werden (Tätigkeitsfeld, Referenzen, Kundenreviews, Kapazitäten etc.). Anfragen und Angebote werden digital platziert. Mit Smart-Contracts (digitale Verträge) werden Aufträge rechtssicher und Transparent über die gesamte Wertschöpfungskette automatisiert abgewickelt. Ein Blockchain basiertes Netzwerk bietet in Bezug auf Datenhoheit und Datenschutz grosse Vorteile. Ein zentraler Vermittler ist nicht mehr notwendig und eine direkte und effiziente Kommunikation ist möglich. In der Blockhain erfasste Informationen können nicht mehr manipuliert werden, sind für alle Teilnehmer transparent zugänglich und können automatisiert durch Smart-Contracts überwacht werden. Ressourcen, welche bis anhin für die Verarbeitung manueller Informationen benötigt wurden, können eingespart oder effektiver eingesetzt werden. In der Beschaffung besteht dadurch ein grosses Potential für Kosteneinsparungen.

Related Posts